Sonntag, 20. März 2016

[Rezension] Magda Ikklepotts

Mit dem Wunsch, mich mehr mit dem Medium Comic (nicht Manga) auseinander zu setzen, suchte ich die letzten Wochen schon so manch ein Regal ab, ob mir denn da spontan was ins Auge fällt, was mich anspricht.
Und so stieß ich jetzt auf Magda Ikklepotts, einer Reihe vom Autoren/Zeichner-Duo François Debois und Krystel, welche hier zu Lande beim Splitter-Verlag erscheint und dessen zweites Buch jetzt die Tage bei uns erschienen ist.

Das Artwork sprach mich sofort an und auch die Geschichte entspricht meinem Geschmack:

Magda Ikklepotts ist eine Ausnahme unter den Hexen, denn im Gegensatz zu den Anderen, sind die Finger ihrer beiden Hände mit Glyphen besetzt. Sie besitzt also die Doppelglyphe, die sie sehr mächtig macht. Da sie allerdings ihre Kräfte nicht im Griff hat, schlägt sie sich mit kleinen Tricks durchs Leben.
Als es dann aber zu einer mysteriösen Erscheinung in der Stadt kommt, wird klar, dass Magda noch so einiges bevorsteht.


Wie bereits erwähnt, sprach mich das Artwork sofort an. Die Figuren besitzen ein tolles Design und werden sehr ausdrucksstark umgesetzt. Hier und da findet man sie sogar im Chibi-Design, was das Ganze gut auflockert.
Die Farben sind dunkel gehalten, aber nicht zu düster.


Die Geschichte ist in unserer Zeit angesiedelt, nur eben in einer alternativen Welt, in der es Hexen und Zauberer gibt. Mit diesem Umstand wird das Thema Rassismus aufgegriffen, welches im Fortlauf der Geschichte sicher noch eine große Rolle spielen wird.
Denn wie damals im Mittelalter, möchte man die Hexen am liebsten brennen sehen.
Mit der Stigmatisierung einer ganzen Volksgruppe spricht der Autor hier also ein sehr aktuelles Thema an.

Magda ist eine freche und clevere Heldin mit tragischer Vergangenheit.
Eben diese Vergangenheit holt sie im ersten Buch ein und zieht sich wie ein roter Faden weiter.

"Magda Ikklepotts" besitzt einfach das richtige Maß an Spannung und Humor und bricht mit einem ordentlichen Tempo und einiges an Action voran. Die Story ist vielversprechend und das Artwork tut sein Übriges.
Gerade junge Leser werden hiermit ihren Spaß haben.


Auf der Homepage des Splitter-Verlages könnt ihr euch hier und hier vom Artwork überzeugen.

1 Kommentar:

  1. Interessantes Artwork, sowas sehe ich auch manchmal in Videospielen wenn man die Sequenzen im Comic Stil bringt. Der Plott erinnert von der Grundidee lustigerweise an Harry Potter oder? sah aber schon an deinen Links (danke) das die Geschichte sich an Ältere richtet. Preis hast du vergessen, ansonsten gute Review ^^

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